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Was bedeutet pseudopolypoide Schleimhaut?

Dies ist der zweite Teil eines dreiteiligen Artikels von Dr. Baldwin, Genant, Braver und Mortele. Die Verwendung vertrauter Objekte zur Beschreibung visueller Befunde ermöglicht es Radiologen, sowohl zu einer korrekten Diagnose zu gelangen als auch solche diagnostischen Befunde den Klinikern effektiv zu vermitteln. Die Zähne des Kamms stellen in diesem Fall verstopfte Dünnarterien dar, die Vasa recta, die den Dünndarm durchströmt. Abbildung 14. Sie erscheinen als markante Trübungen auf der Mesenterialseite des Dünndarms. Diese kleinen Arterien verstopfen sich aufgrund des erhöhten Blutflusses zum entzündeten Dünndarm und werden aufgrund der Fibrofettproliferation im Mesenterium akzentuiert.

Das zielähnliche Erscheinungsbild entsteht, wenn eine verdickte Darmwand abwechselnd gedämpft ist, wobei eine innere und äußere Schicht eine höhere Dämpfung und eine mittlere Schicht eine geringere Dämpfung aufweisen. Abbildung 15. Die inneren und äußeren Schichten mit höherer Dämpfung repräsentieren die Schleimhaut und die Muscularis Propria. Es wird angenommen, dass die hohe Abschwächung dieser Schichten sekundär zur Kontrastverstärkung durch Entzündung ist.

Es wird angenommen, dass die untere Schicht der unteren Abschwächung auf ein submukosales Darmwandödem zurückzuführen ist. Es kann jedoch unter vielen anderen Bedingungen gesehen werden. Dieses Muster der Darmwandverstärkung wurde bei Patienten mit Strahlenenteritis, GVHD, ischämischem Darm, intramuraler Blutung, Vaskulitiden wie Henoch-Schonlein-Purpura und pseudomembranöser Kolitis beobachtet.

1929 beschrieb Artner als erster konzentrische Ringschatten in einem mit Barium gefüllten Blinddarm mit einem zentralen Füllungsfehler. Er fand heraus, dass dieses Erscheinungsbild auf einen umgekehrten Blinddarmstumpf zurückzuführen war, der in das Blinddarmgewebe hineinragte.

Diese Ringschatten repräsentieren den Kontrastrückfluss innerhalb des Lumens zwischen den Wänden des Intussusceptum und des Intussuscipiens. Abbildung 16. Klassischerweise beschreibt dieses Zeichen das Auftreten des Blinddarms bei Vorhandensein einer Blinddarmintussuszeption, einer seltenen Entität.

Es wird angenommen, dass das Erscheinungsbild der Spiralfeder aus der Intussuszeption der Cecalspitze resultiert, wobei der invaginierte Anhang als Leitpunkt für variable Mengen an cecocecaler oder cecocolischer Intussuszeption dient.

Diese wahrgenommene Pfeilspitzenform ist sekundär zu einer fokalen, symmetrischen Verdickung der Blinddarmwand infolge einer Ausbreitung einer Entzündung aufgrund einer Blinddarmentzündung. Es wurde auch ein Luftpfeilspitzenzeichen beschrieben, das Gas darstellt, das im verdickten, entzündeten Blinddarm eingeschlossen ist. Das Fingerabdruckzeichen kann im CT auch als knotige Weichteilverdickung der Dickdarmwand gesehen werden.

Pseudomembranöse Kolitis, Colitis ulcerosa, Lymphom, Leukämie und Blutungen in die Darmwand aufgrund von Koagulopathien können ebenfalls das Fingerabdruckzeichen erzeugen.

Das Kopfsteinpflaster der Darmwand beruht auf einer Kombination von ausgedehnten, breiten, linearen Quer- und Längsgeschwüren innerhalb einer entzündeten Schleimhautoberfläche. In dieser Einstellung verbleiben nur verstreute Inseln normaler Schleimhaut. Abbildung 19. Das Vorhandensein verstreuter Inseln relativ normaler Schleimhaut kann zu der falschen Wahrnehmung führen, dass die vorherrschenden ulzerierten Regionen die Grundschleimhaut und die normalen Schleimhautinseln Polypen sind.

Die Differentialdiagnose für Kopfsteinpflaster ist daher eine entzündliche Polyposis bei entzündlichen Darmerkrankungen. Das Bowler-Hat-Zeichen wird durch einen Bariumring neben der Basis des Polypen gebildet, der eine gewölbte Bariumschicht umgibt, die die Oberfläche des Polypen bedeckt. Abbildung 20.

Ein Dickdarmdivertikel kann sich teilweise mit Barium füllen und auch ein Bowlerhut-Erscheinungsbild erzeugen. Die Ausrichtung der Kuppel des Melonens kann dazu beitragen, einen Polypen von einem Divertikel zu unterscheiden.

Ein intraluminaler Polyp führt zu einem Bowler-Hut-Zeichen, dessen Kuppel nach innen zum Lumen zeigt, während ein Divertikel ein Bowler-Hut-Zeichen erzeugt, das nach außen zeigt.

Entitäten können jedoch aufgrund ihrer Mobilität von Polypen unterschieden werden. Diese tiefen Ulzerationen treten klassisch im Dickdarm auf, der mit einer aktiven Colitis ulcerosa assoziiert ist. Das vertikale Eindringen in die Darmwand ist aufgrund des Widerstands der darunter liegenden Muscularis mucosa begrenzt, was zum Auftreten dieser Geschwüre mit dem scheibenförmigen Kragenknopf führt. Das Erscheinungsbild des Apfelkerns ist die visuelle Manifestation einer ringförmigen Darmläsion mit unregelmäßigen überhängenden Kanten und Schulterrändern. Abbildung 23.

Das Apfelkernzeichen ist klassisch bei Kolonkarzinomen zu sehen. Dieses Erscheinungsbild befindet sich am häufigsten im Sigma sowie im aufsteigenden, transversalen und absteigenden Dickdarm. Das Apfelkernzeichen ist im Blinddarm mit größerem Kaliber nicht zu sehen. Es wurde ursprünglich als spezifischer CT-Befund für Clostridium difficile-induzierte pseudomembranöse Kolitis angesehen, aber es wurde auch mit Kolitiden unterschiedlicher Ätiologie beschrieben.

Dieses Zeichen beschreibt das Auftreten alternierender, ödematöser Haustralfalten, die auf ein transmurales Ödem zurückzuführen sind und durch mit oralem Kontrast gefüllte transversale Schleimhautspalten getrennt sind. Abbildung 24. Das Erscheinungsbild des Dickdarmrohrs des Dickdarms wird klassisch bei chronischer, schwelender Colitis ulcerosa beobachtet. Bei Colitis ulcerosa kommt es zu einer verstärkten Regeneration der Dickdarmschleimhaut.

Diese Schleimhautregeneration kann zu einer Hypertrophie der Muscularis mucosae führen. Teil 2: Klassische Symptome in der Magen-Darm-Radiologie. Appl Radiol.

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Melone-Zeichen: Ein einfaches Prinzip zur Unterscheidung von Polypen von Divertikeln. Diagnose kolorektaler Neoplasien bei Doppelkontrast-Bariumeinlaufuntersuchung.

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